Willkommen im Modul DFB Inklusion

Hervorgehoben

Wir, Sandra Textor und Jörn E. von Specht, freuen uns mit Ihnen gemeinsam das Modul DFB Inklusion gestalten zu können. Um den Erfolg der Veranstaltung zu sichern, ist es uns wichtig, dass Sie Ihre Wünsche, Kompetenzen und Erfahrungen in das Modul einbringen. Hierfür sind vier Modulsitzungen terminiert. Die Termine finden Sie in der Community des Studienseminars.

Sie haben hier den aktuellen Blog zum Modul aufgerufen Dieser wurde anlässlich einer Qualifizierungsmaßnahme implementiert und soll nun sukzessive erweitert und gefüllt werden. Folgende Inhalte werden wir mit Ihnen in den folgenden vier Sitzungen bearbeiten:

  • Instrumente und diagnostische Verfahren zur Erfassung und Beurteilung der allgemeinen und individuellen Lernausgangslage
  • Besondere Verfahren zur Diagnose und Förderung von Kompetenzen im Bereich des Schriftspracherwerbs und seiner fachlichen Bezüge
  • Ergebnisse und pädagogische Konsequenzen der Bildungsforschung, Genderforschung und weiterer adäquater Forschungen
  • Individuelle und lerngruppenbezogene Förderziele und Fördermöglichkeiten
  • Methoden und Verfahren der Lernprozessbegleitung, insbesondere Feedback
  • Allgemeine Aspekte der pädagogischen Leistungserfassung, -beurteilung und -bewertung

Modulbezogene rechtliche Regelungen

Dazu finden Sie hier zum Download (oder  in das Bild klicken) die aktuelle Modulbeschreibung.Modulbeschreibung

Um einen Überblick über die möglichen Modell der Ausbildung von Förderschul-LiV zu erhalten, bieten wir an dieser Stelle einen Film an. Die Inhalte des Films finden Sie in schriftlicher Form auch noch einmal unter dem Reiter Ausbildungsmodelle.

MODUL DFB INKLUSION am Studienseminar Kassel mit der Außenstelle Eschwege

Grundlagen

  • verpflichtend für alle Förderschul-LiV und Grundschul-LiV im Tandem
  • speziell für Förderschul-LiV nach Fall A
  • Modul DFB (2. HS): Förderschul-LiV und GHR-LiV bilden Tandem
  • gemeinsame Modularbeit
  • inklusiver Unterricht an der Schule der GHR-LiV im Tandem
  • verpflichtend für alle Förderschul-LiV und Grundschul-LiV im Tandem
  • speziell für Förderschul-LiV nach Fall A
  • Modul DFB (2. HS): Förderschul-LiV und GHR-LiV bilden Tandem
  • gemeinsame Modularbeit
  • inklusiver Unterricht an der Schule der GHR-LiV im Tandem

Unterrichtspraxis im LiV-Tandem

  • Zeit bis Herbstferien/Osterferien: Vorbereitung der LiV auf neue Herausforderungen des gemeinsamen Unterrichtens im Sinne von Inklusion (Theorie und Praxis)
  • nach den Ferien: Förderschul-LiV als zweite Lehrkraft mit im Unterricht der GHR-LiV
  • Stundenumfang: 3-4 Wochenstunden
  • optional: Tandemunterricht erfolgt über das gesamte Halbjahr
  • ein Tandembesuch findet im Rahmen einer Modulsitzung statt
  • ein weiterer Tandembesuch ist nach Wahl möglich
  • Bewertung erfolgt entweder für eine oder für beide LiV
  • Möglichkeit zum Doppelbesuch bleibt bestehen
  • entsprechend wirken unterschiedlich viele Ausbildungskräfte am UB mit
  • Organisation analog zu Gespräch in Prüfungskommission
  • alternativ können auch Einzelbesuche erfolgen
  • Unterrichtsfach im UB der GHR-LiV ist nach Absprache mit Förderschul-LiV und Ausbildungskraft frei wählbar

Unterrichtsvorbereitung im LiV-Tandem

  • LiV schreiben gemeinsam eine Unterrichtsvorbereitung
    • Wie können wir den Kindern mit ihren individuellen LV gerecht werden?
    • Wie nutzen wir die Ressource der Doppelsteckung im Sinne der Kinder sinnvoll?
  • Bestandteile der Vorbereitung
    • Verlaufsplanung
    • angestrebter Kompetenzzuwachs (ggf. auch differenzierter Lernzuwachs)
    • Unterrichtseinheit
    • Lernvoraussetzungen

Unterrichtspraxis ohne LiV-Tandem

  • Unterrichtsbesuche finden im Rahmen eines erfahrenen Lehrerteams (Grundschullehrkraft, Förderschullehrkraft, anderes Personal…) statt
  • Vorbereitungen werden entsprechend verfasst, auch eine gemeinsame Vorbereitung ist möglich
  • wichtig: Rollenklarheit und -definition

Weitere Leistungen

  • gemeinsames Erstellen eines individuellen Förderplans für ein ausgewähltes Kind im Tandem
  • Option: Pädagogische Facharbeit (auch im Tandem möglich)
  • hospitierend sowie unter Anleitung:
    • Anwendung diagnostischer Verfahren
    • Beratungsleistungen von Eltern und Lehrkräften
    • Beteiligung an förderpädagogischen Stellungnahmen
    • Mitwirken in Beratungsausschüssen (z. B. Dokumentation)

Modulgestaltung

1. Hauptsemester:

  • Kennenlerntreffen

2. Hauptsemester:

  • 1. Sitzung:
    Was heißt Inklusion? Wie kann eine individuelle Förderung gelingen? Wie gelingt Teamarbeit? Eine inklusive Didaktik
  • 2. Sitzung:
    Förderpläne im Kontext einer individuellen Förderung (LV, Ziele, Maßnahmen, Evaluation…)
  • 3. – 5. Sitzung:
    Tandembesuche
    theoretische Vertiefung der Themen aus Sitzung 1 und 2 im Kontext der Praxiserfahrungen
    Evaluation
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Inklusionsbegriff

Die Pädagogik einer inklusiven Schule erkennt an, dass alle Kinder individuell verschieden sind (Kersten Reich).

Inklusiver Unterricht bedeutet, dass

  • alle Kinder
  • sich allgemeine Bildung
  • mit aktiver pädagogischer Unterstützung aneignen können 
(Hans Wocken).